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  • Lena Eller

Täuschung & Wahrheit - der Supervollmond im Zeichen Schütze

Bei diesem Vollmond geht es darum sich noch einmal mit seinen Schatten zu konfrontieren, Täuschungen und Ego-Illusionen aufzulösen und wieder mehr in die (Selbst-)liebe zu kommen.

Was das für mich persönlich heißt?

Mein Ego schaltet sich so oft ein mit seinen Selbstzweifeln. Warum mache ich diese Arbeit eigentlich? Wäre es nicht deutlich bequemer mir wieder einen Angestellenjob zu suchen, wo ich ein sicheres Einkommen habe und nicht jeden Tag dafür arbeiten muss, dass ich überhaupt Arbeit habe? Wo ich mich nicht mit den Problemen anderer Leute „herumschlagen“ muss.

Und es kommt auch noch eine ganz andere Qualität von Zweifeln an die Oberfläche. Bringt das überhaupt was, was ich tue? Hat meine Arbeit einen Mehrwert für die Menschen, mit denen ich arbeite? Es gibt Tage, da zweifle ich daran, dass wir eine andere Welt erschaffen und sehe nur die schlechten Dinge, die auf der Welt gerade passieren.

Es gibt Tage, da bezweifle ich, dass wir hier auf der Erde mit einer Aufgabe, mit unserer Berufung inkarnieren und dass es unser Schicksal (= geschicktes Heil) ist, diese Berufung auszuüben und dass es uns unendliche Freude und Leichtigkeit beschert. Dass wir im Vertrauen sein dürfen, dass es uns gut gehen und an nichts mangeln wird; ja sogar, dass wir es uns wirklich gut gehen lassen dürfen. Dass wir dankbar die guten Dinge, die das Leben uns beschert, annehmen dürfen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass es anderen vielleicht nicht so gut geht.

Und wenn ich dann morgens (oder mittags 😂) meinen täglichen Energieimpuls auf Instagram veröffentliche oder wenn ich ein schönes Feedback von einer zufriedenen Kundin lese, spätestens dann kehrt mein Vertrauen zurück und ich weiß wieder, warum ich diese Arbeit mache. Weil es mich erfüllt. Weil es mir Freude macht, Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Weil ich spüren kann, wie sich in ihnen etwas verändert, wie etwas von dieser Freude und Leichtigkeit in ihr Leben Einzug hält. Weil ich es liebe mir meinen Alltag so frei gestalten zu können und nur dann zu arbeiten, wenn ich das wirklich möchte. Weil ich weiß, dass finanzielle Sicherheit nicht von einem Angestelltenjob abhängt, sondern von der Fähigkeit zu empfangen und von der inneren Sicherheit und dem Vertrauen in sich selbst.

Und wenn ich in diesem Zustand des Vertrauens bin, dann weiß ich auch, dass es nicht darum geht, ob es richtig oder falsch ist, sich bspw. impfen zu lassen. Es geht nicht um schwarz oder weiß im Leben, es gibt beides. Punkt. Es geht einfach um Toleranz, den Menschen gegenüber, die diese Impfung für ihr Gefühl von Selbstwert und Sicherheit brauchen, aber auch um Toleranz für diejenigen, die diese Sicherheit im Herzen tragen und wissen, dass sie keinen Impfschutz brauchen. Es geht darum, nicht das zu bekämpfen was anders ist, sondern es anzunehmen. Das nennt man Dualität. Wir lösen unsere Schatten nicht auf, indem wir sie bekämpfen, wir lösen sie auf, indem wir sie uns bewusst machen und annehmen.

Genauso wenig verhindern wir die Unterdrückung von Minderheiten und Rassismus, indem wir die Menschen, die dahinterstehen, bekämpfen und runtermachen. Es geht zunächst darum, die unterdrückerischen und rassistischen Anteile, die noch in uns selbst sind, aufzulösen. Dann geht es darum diese Minderheiten zu schützen und zu unterstützen ihren eigenen Wert zu erkennen und sich gar nicht mehr als Minderheiten wahrzunehmen, sondern als zugehörig und verbunden. Denn dann braucht es keinen Spiegel mehr, in Form von Menschen, der ihnen zeigt, dass sie sich minderwertig und ausgeschlossen fühlen.

Ich will sagen, es gibt diese „Minder“heiten nur, weil sie sich minderwertig fühlen und einen Spiegel im Außen brauchen um es zu erkennen und aufzulösen. Wenn wir helfen und unterstützen diese Minderwertigkeit zu heilen und aufzulösen, brauchen wir keinen Spiegel mehr, d.h. wir brauchen keine Rassisten und Unterdrücker mehr.

Wir müssen unseren Fokus auf die Heilung richten. Zuerst die Heilung unserer Selbst und dann andere in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen. Im Moment liegt der Fokus noch viel zu sehr darauf die Unterdrücker zu bekämpfen, was reine Ablenkung ist, nämlich davon uns mit uns selbst zu beschäftigen. Es ist immer einfacher den Finger auf andere zu richten und zu verurteilen was diese Menschen tun (die nebenbei gesagt genau so verletzt und verwundet sind wie diejenigen, die sie zu unterdrücken versuchen), anstatt sich an die eigene Nase zu fassen und in Heilung zu gehen.


Kampf wird immer Widerstand erzeugen, auch wenn er aus den vermeintlich richtigen Gründen geführt wird. Liebe wird immer Gegenliebe erzeugen, auch wenn es der vielleicht längere und schwierigere Weg ist. Es ist einfacher gegen jemanden zu sein, der sich nicht „richtig“ verhält als das verletzte innere Kind in dieser Person zu erkennen und in Liebe zu umarmen.

Dieser Super-Vollmond in Schütze mit Mondfinsternis wird uns noch mal in besonderem Maße mit unseren Schatten konfrontieren und vor Augen führen, wo in unserem Leben wir noch Illusionen unterliegen und noch nicht unsere volle Wahrheit leben. Machen wir uns bereit für eine neue Ebene von Bewusstsein.


Beitragsbild by Bruno van der Kraan on Unsplash

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